Tag der offenen Moschee am 3. Oktober 2019

Folgendes erwartet Sie:
14:00 - 14:15 Uhr Begrüßung zum TOM
14:15 - 15:45 Uhr 1. Moscheeführung
15:45 - 16:15 Uhr Koranrezitation
16:15 - 16:45 Uhr Nachmittagsgebet (mit der Möglichkeit beizuwohnen)
17:00 - 18:30 Uhr 2. Moscheeführung
Jeder Zeit Tee, Kaffee und Gebäck.
Broschüre zum TOM

Ramadan-Kalendar für Lüneburg

Ramadan-Kalendar 2019

Fasten im Islam

Das Fasten im Islam

22.03.2019: Danke für die Anteilnahme und Verbundenheit

Für die Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir erfahren durften, danken wir wir von ganzem Herzen.

15.03.2019: Wir verurteilen den Terror!

Wir sind schockiert und trauern um fast 50 Getötete und viele Verletzte bei den Terrorangriffen auf Moscheen in Christchurch/ Neuseeland.

Die bestialische Hinrichtung von betenden Gläubigen, die sich zum Freitagsgebet in Moscheen versammelt hatten, zeigt die dunkelste Seite menschlichen Handelns. Gotteshäuser sind Orte des Friedens und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sich in einem Gotteshaus aufzuhalten, schützt sogar in Kriegs- bzw. Krisenzeiten vor Tötung, Angriff und Verfolgung. Sie sind in allen Kulturen und Zivilisationen Zufluchtsorte, wo Menschen in sich kehren, solidarisch sind, Ruhe und Frieden finden. Dieser rechtsterroristischen Gewaltakte in Christchurch (Neuseeland) während des Freitagsgebetes - wie der heutige Terrorangriff in Neuseeland - erschüttern uns daher aufs Tiefste. Sie zeugen von tiefstem Hass und unsäglicher Feindseligkeit gegenüber Andersgläubigen. Dass die Täter zudem diesen Terrorakt filmisch inszenieren und dabei die Opfer und Polizei verhöhnen, zeugt von ihrer Kaltblütigkeit und weist einen erschreckenden Organisationsgrad auf.

Wir sprechen ganz Neuseeland unser herzliches Beileid aus und verurteilen diese hinterhältigen und martialischen Taten aufs Schärfste. Wir hoffen, dass die Polizei die Täter so schnell wie möglich ermittelt und die Sicherheit unserer Glaubensgeschwister und Moscheen schnellstmöglich gewährleistet.

Dieser islamfeindliche Terrorakt ist höchstgradig verstörend für Moscheegemeinden weltweit. Daher sind die Sicherheitsbehörden weltweit in besonderer Verantwortung, die Sicherheit der Moscheen und Muslimen sicherzustellen. Gerade in solchen schwierigen Zeiten ist gegenseitige Achtsamkeit, Empathie und gesellschaftliche Solidarität mit den Muslimen geboten, um die emotionale Sicherheit zu gewährleisten.

Zum heutigen Freitagsgebet werden wir bundesweit der Terroropfer in Gebeten und Ansprachen gedenken. Für die durch diesen islamfeindlichen Terrorakt Getöteten erbitten wir Allahs Segen und Barmherzigkeit, möge Er sie in Seine Gnade aufnehmen. Den vielen Verletzten wünschen wir alsbaldige Genesung. Den Hinterbliebenen und ihren Familien, den betroffenen Gemeinden und allen Muslimen sprechen wir unser tiefstes Beileid aus. Möge Allah ihnen und uns allen Geduld und Kraft geben.

DITIB-Bundesverband

Tag der offenen Moschee am 3. Oktober 2018

Folgendes erwartet Sie:
14:00 - 14:15 Uhr Begrüßung zum TOM
14:15 - 15:30 Uhr 1. Moscheeführung
15:30 - 15:45 Uhr Koranrezitation
15:45 - 16:15 Uhr Vortrag zum Thema Religiösität
16:15 - 16:45 Uhr Nachmittagsgebet (mit der Möglichkeit beizuwohnen)
17:00 - 18:15 Uhr 2. Moscheeführung
18:15 - 18:30 Uhr Danksagung und Abschluß
Dazwischen Kaffee und Kuchen.
Broschüre zum TOM

Ramadan-Kalendar für Lüneburg

Ramadan-Kalendar 2017

13.05.2017: Kermes-Fest

Einmal im Jahr veranstalten wir im Glockenhaus unser traditionelles Kermes-Fest. Dabei geht es um Dialog und Austausch. Unser Kermes ist eine gute Gelegenheit einmal mehr ins Gespräch zu kommen und sich dabei von den Köstlichkeiten und der Vielfalt der Türkischen Küche begeistern zu lassen. Dazu gibt es Livemusik, tänzerische Darbietungen und tolle Aktivitäten für die Kinder (Hüpfburg) etc. Alle sind herzlich eingeladen!

10.03.2017: Freitagspredigt - Die Frau im Islam

 

Verehrte Gläubige!‎

Der erhabene Allah hat den Menschen als ‎ehrenwertes Wesen des Universums aus ‎einer Essenz geschaffen.1 Allah hat sowohl ‎der Frau, als auch dem Mann, die Ehre und ‎Verantwortung übertragen, Mensch zu sein. ‎Hinsichtlich dieser Verantwortung und dieses ‎Wertes sind die Frau und der Mann vor Allah ‎identisch und gleichwertig.‎

Denn der erhabene Allah sagt: “Wer das Rechte tut und gläubig ist, sei es ‎Mann oder Frau, dem werden Wir ein gutes ‎Leben geben. Und Wir werden ihn nach ‎seinen besten Werken belohnen.2

Folglich sind alle Menschen, die Frau und der ‎Mann, Diener Allahs. Das Wichtige ist, dass ‎sich der Mensch dieser Dienerschaft bewusst ‎ist und der Mann und die Frau zusammen im ‎Bewusstsein der gegenseitigen Aufgaben und ‎Verantwortungen leben.‎

Mit seiner Aussage “Die Frau und der Mann ‎sind zwei einander vervollständigende ‎gleichwertige Teile eines Ganzen.”3 ‎verdeutlichte unser Prophet (s), dass die Frau ‎oder der Mann ohne den Anderen oder ohne die ‎Andere unvollkommen bleiben werde.‎

In dieser Hinsicht sind die Frau und der ‎Mann zwei separate Werte, die sich ‎gegenseitig beschützen und vervollständigen, ‎um eine gesund funktionierende und ‎friedliche Gesellschaft gemeinsam zu bilden.‎

Meine geehrten Geschwister!‎

Unser Prophet hat Bemühungen ‎angestellt, um der Frau einen respektierten ‎Platz in der Gesellschaft zu ermöglichen, die ‎bis heute mit Hochachtung zu verzeichnen ‎sind.‎

Trotz der gänzlich rigorosen Haltung ‎gegenüber der Frau in der Zeit vor dem Islam ‎und in der Periode, in der er lebte, bewahrte ‎er stets die Ehre der Frau und ermahnte die ‎Personen aufs Schärfste, die sich fehlerhaft ‎gegenüber  Frauen verhielten. Das Leben ‎unseres Propheten ist voll mit Beispielen der ‎Zuneigung, der Barmherzigkeit, der ‎Höflichkeit und dem Verständnis gegenüber ‎der Frau. Unser Prophet hat seine Aufregung ‎und seine Last nach der ersten Konfrontation ‎mit der Offenbarung mit seiner Ehefrau ‎Hadidscha, die der Inbegriff der Treue war, ‎geteilt. Seiner Amme Halima hat er stets seine ‎große Hochachtung gezeigt und seine Tochter ‎Fatima mit Liebe und Zuneigung ‎großgezogen.‎

Unser Prophet sagte: “Die besten von euch ‎sind diejenigen, die sich gut gegenüber ‎seiner Ehefrau verhalten”4, um zu ‎verdeutlichen, wie man sich als Individuum, ‎als Kind und als Ehemann gegenüber einer ‎Frau verhalten sollte und er war diesbezüglich ‎selbst das schönste Vorbild.‎

Ehrenwerte Gläubige!‎

In unserem erhabenen Buch sind Beispiele ‎von Frauen erwähnt, die das Lob Allahs ‎erfahren haben. Unsere Mutter Eva, an der ‎die Schöpfung vollzogen wurde, Asiya, die ‎den Gipfel des Glaubens und des Mutes ‎erreichte, Maria, die das Vorbild in Sachen ‎Scham und Ehre war, Hager, durch die Treue ‎und Hingabe ihren Sinn erhielten und Aischa, ‎deren Reinheit und Ehre durch Allah ‎bestätigt wurde, sind nur einige dieser noblen ‎Persönlichkeiten.‎

Meine verehrten Geschwister!‎

Wie schade ist es, dass in annähernd jeder ‎Region die Frau heutzutage Opfer von ‎Gewalt und Ungerechtigkeit wird. Diese ‎verwerflichen Verhaltensmuster, die die ‎Ehrwürdigkeit der Frau verachten, sind auf ‎Unwissenheit, Unbarmherzigkeit, Gewissens- ‎und Pietätslosigkeit zurückzuführen. Unsere ‎Religion, der Islam, lehnt  solche ‎Verhaltensmuster strikt ab.‎

Vergessen wir nicht, dass unsere Religion, der ‎Islam und unser Prophet (s) es für die ‎Vollkommenheit des Glaubens als ‎erforderlich ansehen, die Frau gut zu ‎behandeln.‎

Die DITIB-Predigtkomission

1 Koran, al-Araf, 7/189‎
2 Koran, an-Nahl, 16/97‎
3 Abu Davud, Tahara, 94‎
4 at-Tirmidhi, Radâ’, 11‎

03.02.2017: Freitagspredigt - Fern von Extremen die goldene Mitte finden

 

Verehrte Gläubige!‎

Im rezitierten Vers sagt der erhabene ‎Allah: “Und so machten Wir euch zu ‎einem Volk der Mitte, auf dass ihr Zeugen ‎für die Menschen seid. Und der Gesandte ‎wird für euch (vor Allah) Zeuge (und ‎Vorbild) sein.“1

Im rezitierten Hadis sagt unser geliebter ‎Prophet (s): “Bewahrt euch davor, in ‎Sachen Religion extrem zu sein. Die vor ‎euch Vorangegangenen sind aufgrund ‎ihrer extremen Haltungen zugrunde ‎gegangen.”2

Geehrte Gläubige!‎

Der rezitierte Vers und Hadis übertragen ‎uns eine wichtige Verantwortung. Es ist ‎die Verantwortung der “Gemeinschaft der ‎Mitte” (ummatun wasatun), noch besser, ‎noch gerechter, noch ausgeglichener und ‎auf dem rechten Pfad zu sein. Die ‎‎“Gemeinschaft der Mitte” zu sein, ‎bedeutet, sich von jeder Extremen Haltung ‎fernzuhalten und eine Gemeinschaft zu ‎sein, die im Glauben, in der Ethik und in ‎jeder Handlung es schafft, die Linie der ‎Aufrichtigkeit, des Rechts und der ‎Gerechtigkeit aufrecht zu erhalten und ‎ausgeglichen, besonnen, maßvoll und ‎harmonisch zu handeln.‎

Das Gegenteil von “wasat” ist das Extrem, ‎sowohl in die eine (ifrat), als auch  das ‎Extrem in die andere Richtung (tafrid). ‎Ifrat bedeutet, eine Sache über das Maß ‎des Erforderlichen und Gebotenen hinaus ‎zu machen. Tafrit bedeutet, eine Sache ‎weniger als erforderlich und geboten zu ‎machen. Beides sind Handlungen, die ‎nicht angemessen sind und deshalb von ‎unserer Religion nicht erwünscht sind.‎

Meine verehrten Geschwister!‎

Unsere erhabene Religion hat empfohlen, ‎zu jeglichen religiösen und weltlichen ‎Themen wie bei Speisen, Getränken, ‎Kleidung und Gottesdiensten von ‎extremer Handlung fernzubleiben und ‎sich der goldenen Mitte anzunehmen. So ‎wie wir bei unseren Ausgaben nicht ‎verschwenderisch handeln dürfen, so ‎dürfen wir uns ebenso wenig geizig ‎verhalten und das  Spenden auf dem ‎Wege Allahs vernachlässigen.‎

Im Kapitel (Sura) Furqan wird mit der ‎Aussage: “Und diejenigen, welche beim ‎Spenden weder verschwenderisch noch ‎geizig sind, sondern die richtige Mitte ‎dazwischen einhalten.”3 auf diese wichtige ‎Eigenschaft von gottesfürchtigen ‎Menschen hingewiesen. Ebenso sollten ‎wir uns bei unseren Worten und Taten von ‎Extremitäten fernhalten. Handlungen, die ‎wir im Nachhinein bereuen werden, ‎sollten wir unterlassen.‎

Als unser bestes Beispiel hat der Gesandte ‎Allahs (s) ‎ein Leben in idealer Balance ‎geführt, das ausgewogen zwischen seinen ‎religiösen und seinen weltlichen ‎Angelegenheiten war. In einer ‎Überlieferung empfahl er uns vor beiden ‎Extremitäten (ifrat und tafrit) fernzuhalten ‎und ein Leben auf Basis der ‎Ausgeglichenheit zu führen. Er sagte: ‎‎“Haltet Mittelmaß, bemüht euch eure ‎Taten zu vervollkommnen und Allah nahe ‎zu sein.”4

Langfristig ist ein Leben in Glück und ‎Frieden nicht durch Betätigung im Bereich ‎der Extreme möglich, sondern nur auf ‎dem Mittelweg möglich. Diese goldene ‎Mitte beschreiben wir als ‎Ausgegelichenheit (itidal). Aus diesem ‎Grund gebietet es für uns Muslime, dass ‎wir bei unseren Worten und Taten, bei ‎unseren Gottesdiensten (ibada) nicht das ‎Maß überschreiten, von wilden Exzessen ‎fern bleiben und uns bemühen, ein ‎ausgeglichenes Leben zu führen.‎

Sei ihr Freitag gesegnet, mögen ihre ‎Gebete und Gottesdienste angenommen ‎werden.‎

 

Nazim Semsek
Religionsbeauftragter, Masdschid-i Quba ‎Moschee, Dortmund

1‎ Koran, ‎al-Baqara, 2/143
2‎ Ahmed b. Hambel, 1, 215
3 Koran, al-Furqan, 25/67
4 al-Bukhari, Riqaq 18

01.01.2017: Erklärung zum Terrorangriff in Istanbul Ortaköy

Der Terrorangriff in den ersten Stunden des neuen Jahres 2017 in Istanbul Ortaköy hat uns zutiefst erschüttert. Das mit vielen guten Hoffnungen begonnene Jahr wurde zum Schauplatz eines Angriffs, worin das gesellschaftliche Wohlergehen und der gesellschaftliche Frieden zur Zielscheibe wurden und demzufolge Dutzende unschuldige Menschen ihr Leben verloren haben und wiederum Dutzende verletzt wurden.

Nochmals erklären wir, dass der Terror - wo immer es auch sein möge, gegen wen es sich auch richten möge und an welchem Ort es auch verübt sein möge - ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist und dass der Terror, der auf das Leben von unschuldigen Menschen abzielt, zusammen von der ganzen Menschheit bekämpft werden sollte. Der genannte Terrorangriff in den ersten Stunden des neuen Jahres hatte ganz klar zum Ziel, Wirre in der Gesellschaft hervorzubringen, wodurch Zwietracht unter die Menschen gesät werden sollte. Alle Länder und vor allem alle religiösen Institutionen sollten einheitlich und mit vereinten Herzen gegen diese Aufwiegelung stehen.

Als Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. verurteilen wir jegliche Art von Terrorangriffen aufs Schärfste.

In diesem Zusammenhang wünschen wir allen Menschen, die ihr Leben bei diesem hinterhältigen Angriff gelassen haben, den Segen Allahs und wünschen den Verletzten schnelle Genesung.


Türkisch-Islamische Union (DITIB)

20.12.2016: Grußbotschaft zu Weihnachten

Liebe Freunde im Christentum,
wieder sind wir in der Vorweihnachtszeit und kurz vor dem Neujahr. Religiöse Hochfeste erinnern uns immer wieder an zentrale Themen der menschlichen Existenz. Neben der Begegnung mit Gott, sind auch Menschenwürde und das menschliche Leben von großer Bedeutung. Denn dies sind die höchsten Geschenke Gottes, sie sind uns ein Anvertrauen, so wie wir uns gegenseitig anvertraut sind. Die Achtung dieser beiden Werte ist nur durch Frieden, Toleranz und Zusammenhalt möglich. Kinder, Frauen, Männer weltweit sehnen sich mehr denn je nach Frieden und nach Glückseligkeit, vor allem in den Krisen- und Kriegsgebieten.

Christen, Juden und Muslime stehen heute stärker denn je in gemeinsamer Verantwortung für Leben, Wohlergehen und Würde weltweit. Die Diskussionen über Flüchtlinge und der daraus resultierenden Haltung gegenüber den jeweils "Anderen" als auch über die Zustände in den Herkunftsländern zeigen die Wichtigkeit der Beiträge von Religionen und der Kirchen für ein gemeinsames Miteinander.

Diese von Christen, Muslime wie auch anderen Religionsvertretern gelebten Werte, die für unsere christlichen Geschwister in der Weihnachtszeit ihren spirituellen Höhepunkt erreichen, sind von großer Bedeutung, um uns den Herausforderungen gemeinsam zu stellen und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken!

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Möge dieses Fest Anlass für Frieden, Freundschaft und Glückseligkeit auf der ganzen Welt und für die Menschheit sein.

Ihre DITIB-Gemeinde Lüneburg

19.12.2016: Gemeinsam Gegen Terror!

Der Anschlag in Berlin hat uns zutiefst erschüttert. Viele Menschen, egal welcher Nationalität oder Religion, versammeln sich auf Weihnachtsmärkten, um mit Freunden und Bekannten schöne Stunden zu erleben. Weihnachtsmärkte sind Ausdruck des Miteinanders und ein Ausdruck der Begegnung und des Austausches. Somit ist dieser Anschlag auch ein Angriff auf unsere Gesellschaft und unser Miteinander.

In diesen Tagen galten unsere Gedanken den Terroropfern und ihren Angehörigen in Ankara, in Kayseri, Jordanien und im Jemen. Gemeinsam sind wir aufgestanden, um den Terror gegen die Bevölkerung von Aleppo zu verurteilen und für die Menschen und für Frieden in Syrien, im Nahen Osten und in der Welt zu beten.

Heute sind unsere Gebete mit den Opfern der brutalen Gewalt hier in unserer Heimat.

Dieser bösartige Anschlag zielt auf unsere Gemeinsamkeit. Er will, dass wir unsere Freiheiten in Frage stellen, in Angst leben und von unseren Werten wie Toleranz und Weltoffenheit abrücken. Das dürfen wir nicht zulassen.

Wir sind alle Bürger dieses Landes. Dieser Anschlag ist ein Anschlag auf uns alle. Unsere Einheit darf durch Terrorakte nicht gestört werden.

Wir schließen uns der gemeinsamen Erklärungen (http://koordinationsrat.de/) der in der KRM organisierten muslimischen Verbände an und beteiligen uns an der heutigen Mahnwache.

Möge uns Allah vor weiterem Terror bewahren.

 

DITIB-Bundesverband

 

03.10.2016: Eindrücke vom Tag der offenen Moschee

Am 3. Oktober 2016 haben wir zum Tag der Offenen Moschee (kurz TOM) eingeladen. In diesem Jahr stand der TOM unter dem Motto "Hidschra – Migration als Herausforderung und Chance". Von 14 - 18:15 Uhr haben wir ca. 150 neugierigen Besuchern unsere Moschee und Gemeinde vorgestellt.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal bei allen Besuchern, die uns am "Tag der Offenen Moschee" mit Ihrer Anwesenheit geehrt haben, recht herzlich bedanken. Als Gastgeber hoffen wir Ihren Erwartungen gerecht worden zu sein. Gerne stehen wir für weitere Moscheeführungen und Informationen zur Verfügung. Aber auch hier nochmal der Hinweis "Besucher sind auch an allen anderen Tagen des Jahres herzlich willkommen. Kommen Sie einfach spontan vorbei!"

12.09.2016: „Fest im Schuhkarton - Zu Besuch in der Flüchtlingsunterkunft 'Am Ochtmisser Kirchsteig'

Heute am Tag des Islamischen Opferfests war unsere Frauengruppe zu Besuch in der Flüchtlingsunterkunft "Am Ochtmisser Kirchsteig". Unter dem Motto "Fest im Schuhkarton - Mit kleinen Dingen großes Bewirken" wurden liebevoll in Schuhkartons verpackte Geschenke an die Flüchtlingskinder überreicht und Kinderaugen zum Leuchten gebracht.

Danke allen, die diese tolle Aktion überhaupt möglich gemacht haben. Dies sind die vielen Lüneburger und Lüneburgerinnen, die Geschenke bereitgestellt haben, die Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen der Unterkunft und die Frauengruppe der DITIB Moschee, die das ganze Projekt auf die Beine gestellt und tatenkräftig angepackt hat. Unser Dankeschön gilt auch dem Stadtteiltreff Halo, dem Stadtteilhaus Elm und dem AWO Bürgertreff. Möge Allah eure gute Tat reichlich belohnen!

20.06.2016: Lebensmittel-Pakete für die Flüchtlingsunterkunft "Bilmer Berg"

Wir waren heute zu Besuch in der Flüchtlingunterkunft "Bilmer Berg" in Lüneburg und haben Lebensmittel-Pakete (Sahur-Pakete) verteilt. Von den Flüchtlingen und den Sozialarbeitern wurden wir herzlichst empfangen. Danke allen, die uns finanziell unterstützt haben und allen die tatenkräftig mitangepackt haben. Möge Allah Eure gute Tat reichlich belohnen!

Ramadan-Kalendar für Lüneburg

Ramadan-Kalendar 2016

Osterbotschaft 26.03.2016

Die gesamte Christenheit weltweit feiert Ostern als das wichtigste christliche Fest, welches für die Auferstehung Jesu Christi steht und damit den zentralen Glaubensinhalt symbolisiert.

Allen abrahimitischen Religionen ist der Glaube gemein, dass der gottgewollte freie Wille den Menschen Verantwortung für das Diesseits gibt und den Gläubigen sowie allen Menschen ein Leben nach dem Tod im Jenseits verheißt. Damit wird der Mensch im Mittelpunkt der Gesellschaft seiner Verantwortung vor Gott, den Menschen und der Gesellschaft gegenüber bewusst. Seine Rechtleitung erfährt er dabei durch universelle Werte wie Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Redlichkeit.

Wir erleben dieser Tage, dass die Besinnung auf diese Werte im Angesicht der hilfesuchenden Flüchtlinge an Bedeutung gewinnt. Wir erleben, dass die Gläubigen, Christen wie Muslime, aber auch Angehörige anderer Religionen und Weltanschauungen gelebte Barmherzigkeit und Nächstenliebe praktizieren. Die christlichen Kirchen haben durch ihren Einsatz und ihre deutliche Haltung für Menschlichkeit und Nächstenliebe einen wesentlichen Beitrag dafür geleistet, dass Deutschland in dieser schwierigen Situation das richtige tun konnte und weltweit als positives Beispiel besonders von den Schwachen und Bedürftigen wahrgenommen wird. Nächstenliebe kennt keine Obergrenzen. Dieses Motto wird über die heutige Situation hinaus in Erinnerung bleiben.

Religionen ermahnen die Menschen, sich füreinander einzusetzen, sie ermahnen aber auch zum Respekt und zur Toleranz. Die eigene Sinnsuche und Tiefe im Glauben stärkt nicht nur die Tugendhaftigkeit des Gläubigen selber. Sie ermöglicht ihm auch, den Glauben und die Andersheit des jeweils anderen zu akzeptieren.

Diese Tugenden sind in unserer heutigen Zeit stärker gefragt als je zuvor. Denn neben denen, die für andere Menschen einstehen, indem sie zum Helfen und Teilen bereit sind, gibt es auch viele, die Unterschiedlichkeiten als Gefahr propagieren. Sie wollen uns anhand von vermeintlichen Gefahren, die angeblich aus unserer Unterschiedlichkeit resultieren, auseinanderdividieren. Dass dieses Bemühen auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen wird, nehmen sie dabei billigend in Kauf.  Umso wichtiger ist es daher - auch im Kontext der Terroranschläge von Brüssel und davor in Istanbul, Ankara sowie Paris - ein deutliches Signal der Gemeinsamkeit und der Zusammengehörigkeit auszusenden.

Religiöse Anlässe insbesondere die großen Feiertage helfen den Menschen inne zu halten und sich ihrer Individualität, ihrer inneren Werte, ihrem Glauben bewusst zu werden und dieses erfahrbar zu machen. Das wiederum stärkt unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und bietet wichtige Chancen für den Einzelnen, die Religionsgemeinschaften und unsere Gesellschaft.

Möge dieses Bewusstsein in unserer Solidargemeinschaft weiter gestärkt werden und ein belastbares Fundament unserer gemeinsamen Zukunft in Frieden und Wohlergehen bilden.

Getragen von diesen Wünschen und Gedanken wollen wir als DITIB Bundesverband auch im Namen aller unserer angegliederten Religionsgemeinschaften unsere herzlichsten Oster- und Festtagswünsche überbringen. Wir wünschen der gesamten christlichen Welt ein besinnliches Osterfest.


Vorstand
DITIB-Dachverband

12.02.2016: Hallo Niedersachsen - Moschee Lüneburg: Beten im Vorgarten

Hier der Videobeitrag

12.02.2016: Niedersachsen 18.00 - Beten auf dem Bürgersteig: Ansturm auf Lüneburger Moschee

Hier der Videobeitrag

12.02.2016: Lüneburger Moschee platzt aus allen Nähten - Beitrag des NDR

Hier der Beitrag

06.01.2016: Botschaften für den Frieden - Gemeinsamer Neujahrssegen der Religionsgemeinden in Lüneburg

Unter dem Stichwort "Teetrinken der Religionen" kommen Vertreter der verschiedenen Religionen in Lüneburg seit 2015 zusammen, um den Austausch über gemeinsame Themen und die gemeinsame Positionierung gegen Gewalt oder Gewaltmissbrauch im Namen der Religion zu fördern.

Pressemeldung der DITIB vom 14.11.2015: Wir verurteilen die Terroranschläge von Paris aufs Schärfste!

Köln, 14.11.2015: Der DITIB-Bundesverband, all seine DITIB-Landesverbände und DITIB-Ortsgemeinden sind zutiefst getroffen von den niederträchtigen Mordtaten in Paris. Mit Bestürzung und Entsetzen haben wir die Angriffe und Anschläge in Paris vernommen, welche wir als Angriffe auf unsere Menschlichkeit aufs Schärfste verurteilen. Dies gilt gleichermaßen und uneingeschränkt für alle terroristischen Akte weltweit.

Die Kaltblütigkeit sowie die Umsetzung der an mehreren Standorten durchgeführten Angriffe, bei denen nach aktuellen Kenntnissen mindestens 120 Menschen ihr Leben verloren haben, zeugen von unmenschlichem Hass und schaffen eine besondere Atmosphäre der Angst und des Terrors. Unsere Gedanken und Gebete sind mit den Opfern und ihren Angehörigen und mit dem gesamten französischen Volk.

Diese Angriffe sind -wie jeder terroristischer Akt und wo immer er sich auch ereignen möge- auch ein Angriff auf unsere Gesellschaft und unsere Werte. Wir dürfen nicht schweigen. Deutlich müssen wir uns diesen und allen Terroristen entgegenstellen und deutlich machen, dass wir als Gesellschaft stark genug sind, um uns nicht von ihnen einschüchtern zu lassen. Kein Muslim kann solche Verbrechen teilnahmslos hinnehmen, geschweige denn religiös legitimieren. Die Mörder von Paris irren, wenn sie glauben, sie seien die Vollstrecker eines göttlichen Willens. Allah ist nicht ihr Verbündeter – gar keine Religion kann dies rechtfertigen oder legitimieren - Er ist mit allem, was er offenbart hat, ihr Gegner.

Wir, die Muslime in Deutschland, werden es nicht zulassen, dass Verbrecher glauben, sie handelten nach dem Willen Gottes. Und wir Muslime wissen: Unser Schöpfer ist mit uns, wenn wir uns der Gewalt und dem Hass mit unserem Glauben entgegenstellen.

Alle Menschen in unserer Gesellschaft, gleich ob Muslime oder Nichtmuslime, stehen geeint in ihrer Liebe zu ihrem Nächsten, in ihrer Achtung vor dem Leben und in ihrer Entschlossenheit, sich über die Grenzen des Glaubens oder der Herkunft hinweg füreinander einzusetzen und sich der Gewalt in den Weg zu stellen.

DITIB-Bundesvorstand

Tag der offenen Moschee am 03.10.2015 von 14-16 Uhr (Hauptführung um 14 Uhr)

Alle sind herzlich eingeladen!

Islam-Vortrag (Unterricht) auf Deutsch

Jeden Samstag um 14 Uhr gibt es in unserer Moschee einen Islam-Vortrag in Deutscher Sprache. Thema diese Woche: Der Nachbar im Islam

Pressemeldung der DITIB am 07.01.2015

Wir teilen die Stellungnahme unseres Dachverbands DITIB und verurteilen die terroristischen Angriffe in Frankreich aufs Schärfste. Pressemeldung der DITIB zum Angriff in Paris

Eindrücke zum Kermes 2013 (28.04.2013)

Unser Kermes im Glockenhaus, der mittlerweile zur Tradition geworden ist, war auch in diesem Jahr wieder ein ganzer Erfolg. Es ging wieder um Toleranz, Dialog und Miteinander. Wir haben die Gelegenheit genutzt einmal mehr ins Gespräch zu kommen und durften uns ganz nebenbei von den Köstlichkeiten und der Vielfalt der Türkischen Küche begeistern lassen. Dazu gab es Livemusik und tolle Aktivitäten für die Kinder. Vielen Dank allen, die mitgemacht haben. Dazu zählen unsere fleissigen Helfer, insbesondere unsere Frauen, die das ganze organisiert und auf die Beine gestellt haben, genauso wie die vielen Besucher, die uns in unserem Motto bestätigt haben. Hier nun ein paar Eindrücke. Mehr Bilder zum Kermes findet Ihr auf unserer Facebook-Seite.